FAQ

1. Wann kann ich mich zum Führerschein anmelden?

Du kannst dich Fünf bis sechs Monate vor Erreichen des vorgeschriebenen Mindestalters für die jeweilige Führerscheinklasse anmelden.


2. Was kostet die Ausbildung?

Das hängt zum einen von der angestrebten Führerscheinklasse sowie von den individuellen Leistung ab. Wir erklären dir alles gerne im individuellen Gespräch in der Fahrschule und finden die günstigste Lösung für dich. Mehr dazu findest du hier: Kosten / Preise


3. Was benötige ich für den Führerscheinantrag?

Du brauchst einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, 1 aktuelles, biometrisches Passfotos, einen Sehtest (ein Sehtest ist 2 Jahre gültig), und die Teilnahmebescheinigung an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen.


4. Wo mache ich den Sehtest?

Den Sehtest kannst du bei jedem anerkannten Optiker oder Augenarzt machen lassen.


5. Wo / wann kann ich den Kurs für lebensrettenden Sofortmaßnahmen machen?

Du kannst den Kurs beim Deutschen Roten Kreuz machen. Wir sagen dir gerne wo und wann Kurse statt finden.


6. Wann kann ich frühestens an der theoretischen Prüfung teilnehmen?

Du kannst frühestens 3 Monat vor erreichen des Mindestalters für die jeweilige Führerscheinklasse an der theoretischen Prüfung teilnehmen.


7. Wann kann ich frühestens an der praktischen Prüfung teilnehmen?

Du kannst frühestens 1 Monat vor erreichen des Mindestalters für die jeweilige Führerscheinklasse an der praktischen Prüfung teilnehmen.


8. Wie lange ist die bestandene Theorieprüfung gültig?

Deine bestandene Theorieprüfung ist 12 Monate gültig. Du solltest daher innerhalb von 12 Monaten nach der Theorieprüfung deine praktische Prüfung ablegen.


9. Wie lange dauert die praktische Prüfung?

Je nach Führerscheinklasse ist ist die Prüfung bis zu 60 min lang.


10. Wie lange dauert die Probezeit?

Für die Führerscheinklassen AM, L oder T gibt es keine Probezeit. Ansonsten gilt: Einen Führerschein auf Probe erhältst du, wenn du zum ersten Mal eine Fahrerlaubnis (der Klassen A, A1, A2, B) erwirbst. Die Probezeit beginnt mit Erteilung des Führerscheins und endet nach zwei Jahren (sofern du während deiner Probezeit keine Auffälligkeiten zeigst).


11. Bin ich während der Ausbildung versichert?

Ja! Und das nicht nur bei Blechschäden, falls du z.B. beim Einparken mal einen Abstand falsch einschätzt oder Ähnliches. Auch im Falle eines größeren Unfalls bist du bei uns auf der sicheren Seite und finanziell abgesichert.

Im Falle eines Unfalls bist du so abgesichert:

Fahrschüler-Unfallversicherung mit Komfort-Schutz:
Alle Fahrschüler, Teilnehmer an Kursen, Seminaren und sonstigen Aus- und Weiterbildungsangeboten der Fahrschule sind über einen Rahmenvertrag mit der Fahrlehrerversicherung VaG während des theoretischen und praktischen Unterrichts gegen Unfälle versichert. Unfälle auf dem direkten Weg zum und vom Unterricht sind mitversichert.

Die nachfolgend aufgeführten Leistungen werden von der Fahrlehrerversicherung garantiert:

Invaliditätsleistung
60.000 Euro Grundsumme; Maximalleistung 120.000 Euro
Invalidität liegt immer dann vor, wenn es innerhalb eines Jahres aufgrund eines Unfalls zu einer dauernden körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit kommt. Ausgehend von der Grundsumme zahlen wir entsprechend dem Grad der Beeinträchtigung (bereits ab 1 %). Ab einem Invaliditätsgrad von 90 % verdoppelt sich die Leistung. Bei besonders schweren Verletzungen gibt es also deutlich mehr Geld von der Versicherung. Das bedeutet z.B.:

Invaliditätsgrad Invaliditätsleistung
60 % EUR    36.000
90 % EUR    108.000
100 % EUR    120.000

Leistung im Todesfall
6.000 Euro
Stirbt der Versicherte innerhalb eines Jahres nach dem Unfall an den Unfallfolgen, zahlen wir 6.000 Euro.

Bergungskosten
6.000 Euro
Wir ersetzen die Kosten für Rettung und die Suche nach Verletzten sowie die dadurch entstandenen Kosten für den Transport ins Krankenhaus und nach Hause.

Übergangsleistung
4.000 Euro

Bis der Grad der Invalidität festgestellt wird, kann einige Zeit vergehen. Um die bis dahin anfallenden Kosten abzudecken, gibt es die Übergangsleistung. Wir zahlen 4.000 Euro, wenn mindestens 6 Monate nach dem Unfall noch eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit von 50 % oder mehr besteht und auch durchgehend bestanden hat.

Krankenhaustagegeld /Genesungsgeld
20 Euro täglich
Wir zahlen 20 Euro für jeden Tag, an dem sich der Versicherte zur vollstationären Behand-lung im Krankenhaus befindet (max. zwei Jahre). Für die gleiche Anzahl von Tagen, die er im Krankenhaus war (max. 100 Tage), zahlen wir noch einmal 20 Euro Genesungsgeld.

Mehr auf http://www.fahrschueler-unfallversicherung.de/die-leistungen-im-komfort-schutz.html


12. Ich habe eine Behinderung. Kann ich trotzdem einen Führerschein machen?

Trotz einer körperlichen Behinderung ist der Weg zu Führerschein und eigenem Auto kein Traum. Es gibt aber einige Dinge zu beachten. Wir haben dazu einen kleinen Leitfaden zusammengestellt. 

Die richtige Fahrschule finden Wer den Entschluss gefasst hat, einen Führerschein zu machen, sollte sich eine Fahrschule suchen, die auf die Ausbildung von Behinderten spezialisiert ist. Adressen für solche Fahrschulen bekommt man z.B. bei REHA-Zentren, den Fahrlehrerverbänden der einzelnen Bundesländer oder über die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände. 
Ist eine Fahrschule gefunden, kann man mit deren Hilfe einen Antrag auf Erteilung der Fahrererlaubnis bei der zuständigen Fahrererlaubnisbehörde stellen. Wichtig ist, dass bei Abgabe des Antrages die Behinderung angegeben wird. 

Eignungs-Check für den Führerschein 
Die Behörde entscheidet nun, ob für die Erteilung der Fahrerlaubnis ein Gutachten von Nöten ist. Da sich aus einer Behinderung auch eine besondere Verantwortung für andere Verkehrsteilnehmer ergibt, liegt es im eigenen Interesse, dieses Gutachten durchzuführen. Angst davor ist überflüssig, je nach Behinderung werden der körperliche Zustand und die Sinnesfunktionen unter die Lupe genommen. In einem Gespräch mit einem Arzt oder einem Psychologen geht es dann um die individuelle Einstellung zum Straßenverkehr, aber auch um Selbsteinschätzung und den Umgang z.B. mit Konflikten. Im Vordergrund der Untersuchung steht außerdem, ob der Fahrer ein Fahrzeug mit den entsprechenden zusätzlichen Hilfsmitteln sicher beherrschen könnte. Manchmal muss der Führerscheinanwärter bei einer Fahrprobe sein Können unter Beweis stellen, bevor er zur Führerscheinprüfung zugelassen wird. Durch dieses Gutachten wird dann genau ermittelt, wie das Fahrzeug angepasst sein muss und mit welchen Zusatzgeräten es ausgestattet sein sollte, damit das Fahren auch sicher ist.

Behindertengerechte Umrüstung des Autos 
Für alle, die sich ein eigenes Auto zulegen wollen, gilt vorab zu klären - vor allem bei der Notwendigkeit der Umrüstung - ob z.B. vom Arbeitsamt oder einer Berufsgenossenschaft mit Zuschüssen gerechnet werden kann. Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Kosten manchmal übernommen. 

Vergünstigungen beim Neuwagenkauf 
Einige Fahrzeughersteller bieten Sondernachlässe beim Neuwagenkauf an. Vorausgesetzt wird ein Behinderungsgrad von mindestens 50 Prozent mit Merkzeichen "G", "aG", "H" oder "Blind". VW und Renault gewähren einen Nachlass von 15 Prozent, Fiat, Alfa Romeo und Lancia geben einen Zuschuss von 1200 EUR. Eine Mitgliedschaft im BbAB (Bund behinderter Auto-Besitzer e.V.) ist Voraussetzung, um einen Teil dieser Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen.

Weiter Infos zum Thema gibts unter: www.tuev-sued.de

Wo sich ein Betrieb in eurer Nähe befindet, der Fahrzeuge behindertengerecht umrüstet findet ihr unter: www.vfmp.de  

Mehr Infos zum "Bund behinderter Auto-Besitzer" gibts unter: www.bbab.de

Quelle: www.jungesportal.de

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